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Test: Fussball-Golf

Test: Fussball-Golf

Zwei Sportarten, die man sich im ersten Moment nur schwer zusammen vorstellen kann sind Fussball (schnell, dynamische Zweikämpfe) und Golf (Präzision, Konzentration). Ob man beides verbinden kann, wollten wir aber unbedingt herausbekommen. Wir haben es deshalb auf einem Platz in Ottendorf-Okrilla einmal ausprobiert.

Zunächst einmal wird Fussball-Golf mit dem Fuß und normalen Fussbällen auf etwa doppelt so breite Löcher gespielt. Es erinnert eher an Mini-Golf, da es weniger darum geht, große Distanzen zu überwinden, als viel mehr Hindernisse wie Reifen, Bretter oder Bäume zu umspielen. Der geübte Fussballspieler hat zwar einen Vorteil, Fussball-Golf kann aber durchaus auch von untrainierten Personen gespielt werden, die mit Sicherheit trotzdem Spaß dabei haben werden.

    

Die aus dem Golf bekannten 18 Löcher werden der Reihe nach durchgespielt und sollten zwischen Par 3 und Par 6 durchgespielt werden, was der durchschnittlichen Anzahl an Berührungen bis zum Zielloch entspricht. Am Anfang geht es nur darum leichte Anhöhen bei überschaubaren Distanzen zu überbrücken, der Schwierigkeitsgrad erhöht sich allerdings, was spätere Sandgruben, Wasserlöcher oder Baumhindernisse zeigen.

Wirklich außer Atem gerät man dabei nicht, der Spaß steht hier offensichtlich im Vordergrund. Es geht eher um präzise Stöße und der Abwägung zwischen Mut und Übermut, damit man den Ball möglichst selten aus der angrenzenden Hecke holen muss.
Dieser Freizeit-Spaß ist tatsächlich sehr unterhaltsam, wobei ein großer Teil aus Schadenfreude gegenüber den anderen Teilnehmern entsteht. Das ist aber spätestens am letzten Loch vergessen und bleibt einfach in lustiger Erinnerung. Wir probieren es jedenfalls gerne mal wieder.

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