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Ewheels

Ewheels

Auf der Suche nach alternativen Fortbewegungsmitteln stößt man früher oder später auf das Einrad. Obwohl es Einräder seit über 100 Jahren gibt, hielt sich dessen Popularität durch das einfacher zu bedienende Zweirad weitestgehend in Grenzen. Oft galt es weniger als Fortbewegungsmittel, als viel mehr zum Balancieren oder zum Fahren sehr kurzer Strecken.

Inzwischen haben sich zum Einradfahren bereits in vielen Städten Gruppen zum gemeinsamen Fahren und Tricksen gefunden, ähnlich dem früheren BMX Rad fahren. Bei Anfängern erlebt man aber oft eine gewisse Skepsis, wegen der zu Beginn recht schwierig zu lernenden Balance. Da man außerdem auf Asphalt üben muss, der schnell zu schmerzhaften Stürzen führen kann, dauert es eine Weile bis man sich an das neue Rad gewöhnt.

Eine Alternative schwappt gerade mit dem eWheel zu uns – gemeint ist damit das elektrische Einrad. Was futuristisch klingt, sieht auch genau so aus, ist aber einfacher zu erlernen als die unmotorisierte Variante. Da man auf den Ewheels nur stehen und sich ausbalancieren muss, ist es schneller erlernbar als das herkömmliche Einradfahren wo man zusätzlich treten muss, außerdem kommt man deutlich schneller voran.

Die Einradpioniere sind im Moment die Vorreiter für diese neue Technology in Deutschland. Man kann dort Fahrunterricht nehmen, aber natürlich auch verschiedene eWheels leihen oder kaufen. Da die Lernkurve sehr steil ist, braucht man nicht allzu lange um mit dem E-Einrad sicher über Wege und sogar auch Gras oder kleine Hindernisse zu gleiten. Vor allem Wintersportler lernen schnell die Balance zu halten, da man dies bereits vom Ski fahren und Snowboarden kennt.

Das Sportgerät ist 14-18 Zoll groß und wiegt um die 15kg. Man kann damit teilweise bis 30km/h schnell fahren, wobei die Reichweite je nach Akkukapazität um die 30-40km variiert. Mit der Smartphonekopplung dieser Geräte kann man verschiedene Einstellungen vornehmen, aber auch Informationen zu Geschwindigkeit oder gefahrener Strecke ablesen.

Das eWheel balanciert sich mit Hilfe von mehreren Gyroskopen selbst aus („Segway“-Prinzip) und kann so während der Fahrt nicht nach vorn oder hinten „umkippen“. Durch Gewichtsverlagerung nach vorn wird das Gerät beschleunigt – lehnt sich der Fahrer nach hinten, wird die Fahrt bis zum Stillstand abgebremst.
Wer diese neue Art der Fortbewegung einmal testen möchte, kann dies auf verschiedenen Sportmessen machen oder auch direkt Kontakt mit den Einradpionieren aufnehmen. Probiert es aus!

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