Zurück

Angetestet: Klettern

Angetestet: Klettern

Kletterhallen gibt es mittlerweile jede Menge, der Sport hat einen ungeheuren Hype durchlaufen. Umso wichtiger ist es sich einmal selbst einen Überblick zu verschaffen.

Zu Beginn begibt man sich erst einmal in das Kletteroutfit, was aus normalen, möglichst eng anliegenden Sportklamotten besteht (damit man später nicht hängen bleibt) und aus den geliehenen Kletterschuhen, die dringend zu empfehlen sind. Da man zum antesten erstmal noch keinen Kletterkurs absolviert hat, ist man auf Hilfe erfahrener Kletterer angewiesen, die einen mit Begriffen überhäufen und das Sichern des Seils übernehmen. Ein unerfahrener Kletterer ohne absolvierten Kurs sollte niemals andere sichern, da ein kleiner Fehler schlimme Verletzungen durch einen Absturz des Kletternden hervorrufen kann.

Zuerst begibt man sich an eine kleine und einfache Wand, um(wie es der Fussball-Titan sagen würde) das Feeling zu spüren und sich Power und Kraft richtig einteilen zu lernen. Da es später in richtige Höhen geht, sollte man in dieser Sportart etwas länger an der Technik feilen, als in anderen. es kommt hier zu Beginn nicht darauf an „schnell Meter zu machen“, sondern man sollte auf guten Halt und auf das Erlernen der Klettertechnik achten.

Die verschiedenen Farben markieren die unterschiedlichen Routen, die es zu meistern gilt. Es ist also wie beim Mittag essen, man sollte sich vorher überlegen, was man schafft.. Auch die z.t. kleiner werdenden Griffe, je weiter man kommt, wollen bezwungen werden und man will später dann ungern mitten im Aufstieg abbrechen müssen. Zu Beginn sucht man sich eher einfachere Routen, also eine 3er oder 4er Route raus, um sich später langsam zu steigern.

Die Unterschiede schwerer Routen im Vergleich zu einfacheren liegt im stärkeren Überhang(man wird also beim Hängen von der Wand weggedrückt), größeren Entfernungen zwischen den Griffen und natürlich auch kleineren Griffen, die dann oft nur noch von 2 Fingern gehalten werden können. Am Anfang besitzt man weder die Geschicklichkeit, noch die Kraft sich daran festhalten zu können.

Oft ist es zu Beginn sinnvoll nicht zu den Peak-Zeiten(also Abends und am Wochenende) klettern zu gehen, da häufig sehr viel los ist und man nicht so richtig in Ruhe probieren kann.

Das Schöne ist, dass man beim Klettern sehr schnell Fortschritte machen kann und man seine Experimentierfreudigkeit ausleben kann. Also nur Mut zum ausprobieren..!

Weitere wirkliche Tipps und Tricks gibts natürlich in unserem Kletterguide

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

CAPTCHA-Bild

*