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Fitnesstracker Test

Fitnesstracker Test

Aufgrund des Hypes um Fitnesstracker und der immer besseren Features, die diese kleinen Alltagsspione eingebaut haben, haben wir uns ebenfalls ein Fitnessarmband gekauft und es getestet. Unsere Wahl ist auf ein Fitbit Charge2 gefallen, das Ende 2016 herausgekommen ist, da es Alltagstauglichkeit und Sportperformance aus unserer Sicht am besten vereint.

Nach einem 2 Wochen Test möchten wir hier nicht speziell auf das Gerät eingehen, sondern die möglichen Funktionen während des Benutzens. Zuallererst ist unsere Wahl auf einen Tracker mit Pulsmessung gefallen, praktisch das Herzstück dieser Geräte. Es soll sowohl den Puls bei sportlicher Anstrengung messen, als auch den Ruhepuls beim Nichts tun. Beides interessante Aspekte mit dem Bezug zur körperlichen Fitness. Als erstes fällt auf, dass die Pulsmessung einen guten Anhaltspunkt gibt, aber es ist eben kein medizinisches Gerät. Es gibt immer wieder Zeiten, an denen der tatsächliche Puls klar abweicht. Deutlich wird dies vor allem in Zeiten maximaler Anstrengung, dort klettert die Pulsanzeige kaum mal auf 120, obwohl in unserem Fall das intensive Fussballmatch deutlich mehr hergeben müsste. Nach einigen Tests ist dies wohl auf das Schwitzen zurückzuführen, was sich bei Sport aber manchmal nicht vermeiden lässt.

Einige Tracker, auch unserer, ist mit einer Schlafüberwachungsfunktion ausgestattet. Es wird die Dauer und die Qualität des Schlafs erkannt, was in unserem Fall gut funktioniert. Die Dauer des Einschlafens und Aufwachens wird sehr gut erkannt, aber auch Wachphasen in der Nacht oder unruhige Phasen, die mit stärkeren Bewegung beim Schlafen zusammenhängen. Die als unruhig gekennzeichneten Nächte sind jedenfalls auch die, die sich früh als solche anfühlen. Vor allem die aufbereitete App-Übersicht und die mehr oder weniger erfolgreich erreichten Schlafziele schaut man sich gerne an und es scheint tatsächlich zu motivieren auch mal eher schlafen zu gehen und dem Körper seine Ruhe zu gönnen.

Funktionen, die mittlerweile auch schon viele Handys haben, wie Schritt- oder Etagenzähler, geben einen guten Anhaltspunkt über die eigene Aktivität. Integriert in einer Uhr am Handgelenk ist das jedoch praktischer, als die Handyfunktion, da man das Handy nicht immer dabei hat. Gerade für die Nutzung bei Mannschaftssportarten fällt die Handynutzung sowieso aus.  Festzuhalten ist, dass man mit dem klassischen Büro- und Autoalltag i.d.R keine 10.000 Schritte erreicht, wenn nicht längere Spaziergänge oder eben tatsächliche sportliche Betätigung dazu kommen. Man bekommt so relativ schnell Rückmeldung, dass man eigentlich im Alltag zu wenig tut.

Neu ist übrigens die Möglichkeit, bei vielen Krankenkassen durch nachgewiesene sportliche Aktivität Boni zu erhalten. Ob man seine Tracker- und Aktivitätsdaten so einfach seiner Krankenkasse preisgibt, muss jeder für sich selbst entscheiden, es kann jedoch ein netter zusätzlicher Anreiz sein, dass man für Sport auch kurzfristig belohnt wird. Dass man sich mit regelmäßigem Sport etwas Gutes tut, das sollte aber sowieso schon jedem klar geworden sein…

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